• Rezension

    „Ich rette die Welt – aber erst mal eine rauchen |Qualm“ von A. K. Grundig

    Darum geht es: Deutschland, 2012. Die Kriegsjournalistin Leandra Moreau kehrt aus Syrien zurück. Mit ihr nicht nur der Sarg ihres Kollegen Hannes, der von Rebellen erschossen wurde, sondern auch dessen blaue Mappe mit undercover gesammelten Informationen. Hannes Vermächtnis weist einen gefährlichen Weg, dessen Tragweite Lea erst durch einen unerwarteten Helfer erkennt. Sie kämpft nicht nur mit den Dämonen des Krieges, sondern sieht sich in der heimatlichen Idylle plötzlich Mächten gegenüber, die ihre Existenz zu vernichten drohen. Lea ist zurück in Deutschland – sie muss sich nicht nur mit dem Verlust eines guten Freundes auseinandersetzten, sie hat auch Freunde und ihre Liebe in Syrien zurückgelassen, wo ihr Überleben ungewiss ist. Und…

  • Rezension

    „Die Paradiese von gestern“ von Mario Schneider

    Darum geht es: Ella und René sind jung und frisch verliebt. Sie kommen aus Ostdeutschland und verbringen, kaum dass die Mauer gefallen ist, ihren ersten gemeinsamen Urlaub in Südfrankreich. Dabei geraten sie auf das heruntergekommene Weinschloss der Madame de Violet. Als deren Sohn Alain auftaucht, ein aalglatter Geschäftsmann, stoßen drei Weltanschauungen aufeinander. Die Situation eskaliert. Am kommenden Morgen ist nichts mehr, wie es war. René fährt mit Alain nach Paris und wird von ihm in die High Society eingeführt. Ella bleibt zurück auf dem Schloss und taucht immer tiefer in die Welt von Madame de Violet und ihrem verschwiegenen Diener ein. Niemand weiß, dass die Gräfin mit dem Leben abgeschlossen…

  • Rezension

    „A quiet girl in a noisy world” von Debbie Tung

    Darum geht es: Debbie geht nicht gerne unter Leute. Sie schreibt lieber Textnachrichten als zu telefonieren und steht auf Partys immer abseits. Ein perfekter Tag ist für Debbie, wenn es draußen regnet und sie mit einer Tasse Tee und einem Buch auf dem Sofa liegen kann. Natürlich fragt sie sich, ob etwas mit ihr nicht stimmt. Aber sie ist eben einfach glücklich mit sich selbst. Und mit Jason, der sie so akzeptiert, wie sie ist. Auch ohne viele Worte. Was soll daran verkehrt sein? Dieser Comic ist einfach zauberhaft. Debbie Tung erzählt hier von ihren Alltag als Introvertierte, und trifft es genau! Und oft habe ich mich darin wieder gefunden.…

  • Rezension

    „Ashington – Verliebt in einen Earl“ von Abbi Glines

    Darum geht es: London 1815: Ein bezauberndes Lächeln, vielsagende Blicke, ein Wimpernschlag im richtigen Moment – Miriam weiß, wie man einen wohlhabenden Ehemann findet. Doch alles in ihr sträubt sich dagegen. Das Einzige, was sie davon abhält, ihre Sachen zu packen und zurück aufs Land zu ihren Büchern zu fliehen, ist ihre kleine Schwester. Für sie wird sie bleiben. Für sie wird Miriam eine Verbindung eingehen, die es ihr ermöglicht, den finanziellen Ruin der Familie nach dem Tod des hoch verschuldeten Vaters abzuwenden. Für sie ist Miriam bereit, jedes Opfer zu bringen. Bridgerton hat mich verzaubert – da kam mir dieser Roman genau richtig. Leider war es für mich nur…

  • Rezension

    „A history of us – Nur drei kleine Worte” von Jen DeLuca

    Darum geht es: Alles beginnt mit nur drei kleinen Worten: «Sei meine Freundin!» Daraufhin bleibt April Parker erst mal der Mund offen stehen. Hat Mitch Malone – der begehrteste Junggeselle von Willow Creek – gerade allen Ernstes vorgeschlagen, dass sie sich als seine Freundin ausgibt? Nur um seine Verwandten davon abzuhalten, über seinen unsteten Lebenswandel zu meckern? Das Ganze kommt ihr absurd vor – schließlich ist April deutlich älter als Mitch –, aber sie lässt sich im Austausch für Hilfe bei ihrer Hausrenovierung darauf ein. Nur fühlt sich die vorgetäuschte Beziehung bald etwas zu echt an. Und als April dann auch noch das erste Mal beim Willow-Creek-Mittelalterfestival mitmacht, bei dem…